Pressespiegel

 

Lausitzer Rundschau vom 10.02.2014 / http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Tapetenwechsel-in-der-Ebert-Strasse;art1049,4478969

Tapetenwechsel in der Ebert-Straße

Ralf Schuster hat sein neues musikalisches Videoprojekt vorgestellt

Cottbus Auf einer Doppelveranstaltung hat die Kreativszene am Freitagabend neue Werke präsentiert. Die Galerie Ebert-Straße feierte den Ausstellungswechsel, im artprojekt Cottbus wurde das Akkordeon Salon Orchester verdoppelt.

Tapetenwechsel in der Ebert-Straße
Gleich im Doppelpack haben die Konzertbesucher die Musiker des Akkordeon Salon Orchesters erleb Foto: rur1

In jedem Monat sind künftig in der Produzentengalerie Ebert-Straße neue Werke von Künstlern aus der Region und Gästen zu erleben. Jeweils acht Wochen lang sind die Arbeiten zu sehen, dann werden sie ausgetauscht. Da der Start neuer Präsentationen von Malerei, Grafik und Fotografie sowie von Keramik und Design jeweils um vier Wochen versetzt erfolgt, wird sich zwölf Mal im Jahr ein neues Bild ergeben.

„Seit dem Start im Mai 2013 hat sich ein Stamm von 15 regionalen Produzenten und fünf Gästen herausgebildet, der ständig hier ausstellt. So haben wir genügend Arbeiten, um die Ausstellung regelmäßig erneuern zu können, sagt Mitbegründerin Claudia Simone Hamm. Auch der Zuspruch von Sammlern und Kunstinteressierten wächst stetig.

 

Tapetenwechsel in der Ebert-Straße
Kunst von der Langspielplattentasche bis zur Vase. Foto: rur1

„Viele kommen erst einmal, betrachten die Arbeiten orientieren sich und überlegen. Gekauft wird meist erst später, wenn sich die Betrachter in eine Arbeit verliebt haben oder sie als Geschenk auserkoren haben“, erläuterte Claudia Simone Hamm. „Wir haben auch Kontakte zum artprojekt Cottbus und zur Galerie Fango geknüpft, gestalten gemeinsame Projekte oder geben dort ausstellenden Künstlern die Chance, hier Arbeiten anzubieten.“

Die Präsentationen stehen unter einem weit gefassten Leitthema, das eine Vielzahl von Interpretationen und Handschriften ermöglicht. Aktuell geht es um die „Spurensuche“. Zu erleben und zu kaufen sind Landschaftsbilder und Stadtansichten, textile Designobjekte, Schmuck, Holzplastiken, Skulpturen und Gefäßen aus Keramik.

Zu Schalen umgeformte oder in Taschen eingearbeitete Langspielplatten und aus Tonbandkassetten entstandene Geldbörsen greifen direkt das Motto der Ausstellung auf. Die in der Galerie Fango vorgestellte polnische Künstlerin Martyna Krutulska-Krechowicz ist mit Designobjekten in einem sarkastischen Comic-Stil vertreten.

 

Tapetenwechsel in der Ebert-Straße
Gespräche zwischen den Werken nach dem Tapetenwech sel. Foto: rur1

Viele Gäste wechselten nach der Ausstellungseröffnung in das „artprojekt“ in der Spremberger Straße, wo der Cottbuser Videokünstler Ralf Schuster ein neues Werk präsentierte. Bei einem Konzert seines Akkordeon Salon Orchesters wurden die Musiker optisch verdoppelt. Eine Videokamera filmte den Auftritt. Die Bilder wurden dann per Beamer live auf den transparenten Bühnenvorhang projiziert.

Blicklicht 03 2014 / http://www.kultur-cottbus.de/index.php

Mode und Kuchen

Internationaler Frauentag imartprojekt cottbus

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2014 lädt das artprojekt cottbus zu einem geselligen Nachmittag in die Spremberger Straße ein. Neben einer Modenschau und musikalischen Darbietungen können Sie zwischen 15 und 18 Uhr Kaffee und Kuchen genießen, die ausgestellten Kunstgegenstände betrachten
und sich über Künstler aus Cottbus und Umgebung informieren.
artprojekt cottbus ist eine Initiative unter der Leitung von Glaskünstlerin Simone Claudia Hamm und Malerin Ekaterina Orba. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform für Kreative und KünstlerInnen aus Cottbus und der Region bereitzustellen, damit diese ihre Produkte und Kunstwerke präsentieren,
sich vernetzen und austauschen, Synergien erzeugen und Kooperationen eingehen können. artprojekt cottbus setzt sich aus drei, miteinander verzahnten Bereichen zusammen – Produzentengalerie, Kreativtreff und Kulturinfopoint. So werden unter anderem wechselnde Ausstellungen von KünstlerInnen der Malerei, Grafik und Fotografie präsentiert, Veranstaltungen für Kreative und Interessierte der Kreativwirtschaft durchgeführt und über weiterführende
kulturelle und künstlerische Angebote informiert.
artprojekt cottbus steht für regionale Kunst, Kunsthandwerk und Design, unterstützt Kleinstunternehmen und Privatpersonen, die originelle Kunstprodukte herstellen und präsentiert ausgefallene handgefertigte Geschenke wie Accessoires, T-Shirts,
Gürtel,Taschen, Schmuck, Keramik, Skulpturen.
Weiterführende Informationen unter:

Salonabend

Die geraubten Bilder
EVENT: 22.3. 17:00 Uhr, artprojekt cottbus Spremberger
Straße, Weiterführende Informationen finden Sie unter:
Immer mehr Menschen haben ein Interesse an spannenden und kultivierten Gesprächen. Die Salonabende des 18. und 19. Jahrhunderts waren Treffpunkte,
an denen man zum anregenden Gedankenaustausch zu ganz unterschiedlichen Themen aus Kunst, Kultur,
Gesellschaftspolitik und Philosophie zusammenkam, in angenehmer Atmosphäre interessante Menschen
traf, Gespräche führte und neue Kontakte knüpfte. Dieser Tradition folgend lädt das artprojekt cottbus
am 22. März 2014 um 17 Uhr zu einem Salonabend in die Spremberger Straße herzlich ein. Unter dem Titel Die geraubten Bilder wird Gertruda Maltschew im artprojekt cottbus Ihnen eine bewegende Geschichte über geraubte Bilder der Avantgarde näher bringen.
Am Beispiel der aus Kiel stammenden Kunstsammlerin, Galeristin und Mäzenin Sophie Lissitzky Küppers,
die während des 2. Weltkrieges nach Nowosibirsk verbannt wurde, erweckt Gertruda Maltschew die Geschichte einer außergewöhnlichen und starken Frau
zum Leben, die selbst in der größten Not ihre Würde und Ihren Willen nicht verlor. Nach vielen Reflektion
und Recherchen möchte Gertruda Maltschew an diesem Salonabend einen offenen Raum der Begegnung,
des Nachdenkens und des Gespräches zum Thema Kunstraub schaffen. Wir freuen uns auf einen inspirierenden, anregenden und unterhaltsamen Abend
im artprojekt cottbus.

Lausitzer Rundschau vom 05.04.2014 / http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Cottbuser-Artprojekt-laedt-zum-ersten-Kunstmarkt-ein;art1049,4552700

Cottbuser Artprojekt lädt zum ersten Kunstmarkt ein

Malereien, Töpferkunst und Gefilztes an der Sprem

Cottbus Zum ersten Künstler- und Kunsthandwerkermarkt laden am heutigen Samstag die Macher vom Artprojekt Cottbus ein. Malereien und Zeichnungen, Töpferkunst, Gefilztes, Arbeiten aus Glas und Papier wollen die Künstler und Kunsthandwerker an kleinen Ständen von 12 bis 18 Uhr anbieten.

Das Artprojekt versucht, eine Plattform für Kreative und Künstler der Region zu sein. Und tatsächlich haben sich ganz verschiedene Stile und Generationen unter diesem Dach zusammengefunden: die Buchbinderin und Künstlerin Ulrike Franke, die Maler Eberhard Krüger, Klaus Herrmann, Annette Lehmann-Westphal, die Figurenbauerin Barbara Seidl-Lampa, die Textilgestalter Cornelia Werner und Renate Ratzki, der Fotograf Steffen Krahl , die Studentin Melanie Gidius und die Töpferin Doris Kamilla – um nur einige zu nennen.

Das Artprojekt wird von der brandenburgischen Landesagentur für Struktur und Arbeit (Lasa) mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert und läuft vorerst für acht Monate. Es will Produzentengalerie, Kreativtreff und Kulturinfopoint sein. Der Markt am heutigen Samstag findet bei schönem Wetter im oberen Bereich der Sprem statt, bei Regen wird ins Artprojekt-Domizil Spremberger Straße 1 umgezogen.

Lausitzer Rundschau vom 07.04.2014 / http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Kleiner-Kunstmarkt-als-Zwischenspurt-im-Artprojekt;art1049,4554216

Kleiner Kunstmarkt als Zwischenspurt im Artprojekt

Bis Ende Mai sollen längerfristige Ideen reifen

Cottbus Das Wetter war am Samstag ein kleiner Rückschlag für die engagierte Initiative. Die zehn Berufs- und Freizeitkünstler mussten mit ihrem Markt in die Räume des Artprojektes in der Spremberger Straße ziehen.

Kleiner Kunstmarkt als Zwischenspurt im Artprojekt
Susanne Wuttges (rechts) Werke fanden Anklang. Foto: Ronald Ufer/rur1

Zu groß war das Risiko, dass die Papierarbeiten Schaden nehmen würden, bevor sie einen Besitzer fänden. Doch auf großformatige Werke war ohnehin verzichtet worden. Die kleineren Werke von der Kunstpostkarte bis zur wohnzimmertauglichen Skulptur und Installation fügten sich in den Räumen zu einer ansprechenden Schau zusammen.

Doch der Verkauf der Arbeiten war nur ein Ziel der Präsentation. Die Organisatoren suchten auch mehr öffentliche Aufmerksamkeit für ihr Vorhaben. „Mit der dreistelligen Besucherzahl und den vielen Gesprächen zwischen Künstlern und Kunstfreunden sind wir sehr zufrieden“, sagte Mitgestalterin Ekatarina Orba. „Das macht Mut.“

Mut brauchen die Mitwirkenden des mit EU- und Landesmitteln geförderten Projekten auch dringend. Noch bis Ende Mai ist das Artprojekt gesichert, das Kunstgalerie, Kreativtreff und Kulturinfopoint mit Ausstellungs-, Beratungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Künstler und Kreative verbindet.

Wie es danach in den Werkstatträumen der früheren Brandenburgischen Kunstsammlungen weitergeht, ist noch offen. „Wir arbeiten an einer dauerhaften Plattform abseits der üblicher Galerien und hoffen, noch etwas mehr Zeit zu erhalten“, sagte Ekaterina Orba.

Künstler öffnen ab heute ihre Ateliers

2. Mai 2014 | Von  

Einblicke in die kreativsten Orte in Cottbus und Spree-Neiße
Region (MB). An diesem Wochenende können Kunstinteressierte Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Folgende Ateliers laden ein.
Cottbus: Galerie Ebert, Ebert-Straße 15, Workshops 12-18 Uhr. Galerie Fango, Amalienstraße 10, Workshopangebote Sa 16-20, So 12-18 Uhr. Galerie Haus 23, Marienstraße 23, Ausstellung Sa 18-22 Uhr. Chillout Lichtdesign, Spremberger Straße 1, Licht­skulpturen, Sa 16-22, So 12-18 Uhr. Artprojekt, Spremberger Straße 1, Ausstellung, Kulturinfos bei Kaffee und Kuchen, 12-18 Uhr. Atelier Anette Lehmann-Westphal, Hans Sachs Straße 21, Malerei, Grafik, 12-18 Uhr. Atelier Stephan Ilge, Wernerstraße 17, Malerei, Grafik, 10-18 Uhr. Atelier Matthias Lehmann, Hans Sachs Straße 21, Raku Keramik, Tiffanyglas, 12-18 Uhr. Atelier Günther Rechn, Bebelstraße 24, Gespräche So 12-18 Uhr.  Atelier und Malschule Ekaterina Orba, Ebertstraße 14, Malerei und Ausstellung, 15-20 Uhr. Leuchtstoff* Stefan Restemeier, Wernerstraße 18, Lichtdesign, 12-18 Uhr.
Laasow: Atelier und Werkstatt Bunte Bude Susanne Kruse, Laasower Dorfstraße 29, kreatives Erleben, 12-18 Uhr.
Komptendorf: Kunstgarten Eberhard Krüger, Kirchplatz 2, Sa 10-20, So 10-18 Uhr.
Burg: Filzwerkstatt Katharina Boose, Schau-Handwerks­hof, Erste Kolonie 4, Filzkunst, 10-17 Uhr. Kunsthalle Burg, Raiffeisenstraße 8 mit Keramik, Malerei, Skulptur, Glasgestaltung, Schmuck, Fotografie: Bernd Voigt, Marita Kuschela, Klaus Herrmann, Renate Meißner, Wieland Eschenburg, Gudrun Röhl, Elke Eschenburg, Katharina Schön, Gabi Grube, Peter Eckartsberg, Ingrid Barthold, Glaswerkstatt, Kreativkurse, 10-18 Uhr.

Lausitzer Rundschau vom 02.5.2014 http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Die-Kreativen-lassen-gucken;art1049,4584146

Die Kreativen lassen gucken

Tag des offenen Ateliers: Galeristen und Künstler zeigen Werke aus Ton, Farben und Licht

Cottbus/Spree-Neiße Jede Menge Kunst zu sehen gibt es am Wochenende, 3. und 4. Mai, zum Tag des offenen Ateliers in Cottbus und im Spree-Neiße-Kreis. 20 Künstler, Kunsthandwerker und Galeristen laden ein – und hier und da können die Besucher auch selbst kreativ werden.

Künstler fühlen sich in Cottbus und im Umland wohl. Sie arbeiten mit und in der Natur, beschäftigen sich wieder zunehmend mit der Architektur, schöpfen aus den Menschen der Region. Wenn sie nicht sogar waschechte Cottbuser sind, hat sie oft das Studium in die Stadt gelockt.

So war es bei Stephan Ilge. Der 42-Jährige stammt aus Jüterbog und kam nach Cottbus, um hier Umweltingenieurwesen zu studieren. Gemalt hat er schon von klein auf gern. Straßenlaternen und Düsenjets hielt er aus der Froschperspektive fest. Vor elf Jahren eröffnete er sein Atelier Circulum Arte in der Wernerstraße 17 in Cottbus. Er hat sich breit aufgestellt, entwirft Prospekte und Logos und fotografiert. Zum Tag des offenen Ateliers zeigt er am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr seine Grafiken und Malereien.

In der Hans-Sachs-Straße 21 öffnen gleich zwei Künstler an beiden Tagen von 12 bis 18 Uhr Werkstatt und Atelier. Anette Lehmann-Westphal zeigt Malereien, Grafiken und Aquarelle. Und Matthias Lehmann stellt Raku-Keramik und Tiffany-Glasgestaltung vor. Neben seinen Ausstellungen – derzeit im Schloss Sulchow in Polen – gibt er auch Kurse in Raku, einer speziellen japanischen Brenntechnik.

Vorsicht, die Kreativität in der Malkunstwerkstatt von Ekaterina Orba kann ansteckend sein. Die Künstlerin und Architektin zeigt in der Friedrich-Ebert-Straße 14 in Cottbus Malereien und Zeichnungen, informiert aber auch über ihre Malschule. Die Ferienpause endet an diesem Wochenende. Voller Tatendrang will sie die Gäste am Samstag und Sonntag, 12 bis 18 Uhr, auch mit Kaffee und Tee versorgen.

Der Cottbuser Maler Günther Rechn hat im März seinen 70. Geburtstag gefeiert. Unter dem Titel „Licht und Schatten“ läuft deshalb gerade eine große Ausstellung mit seinen Werken im Cottbuser Rathaus, während die Galerie „Haus 23“ in der Marienstraße Grafiken von ihm zeigt. Ausstellungen in Berlin, Halle, Kassel und Teterow werden noch in diesem Jahr folgen. Trotzdem oder gerade deshalb lässt er sich den Tag des offenen Ateliers nicht entgehen und öffnet zumindest am Sonntag von 12 bis 18 Uhr sein Atelier in der August-Bebel-Straße 24. Bei Tee und Gebäck will er mit seinen Gästen ins Gespräch kommen.

Auch der Cottbuser Architekt Stefan Restemeier ist am Wochenende unter den „offenen“ Künstlern zu finden. Sein Werkstoff ist Licht – und das kann viel Farbe in Räume bringen. Restemeier ist mit seinem Leuchtstoff-Team am Samstag und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr in der Wernerstraße 18 zu finden.

„Bunte Bude“ nennt Susanne Kruse Werkstatt und Atelier in der Laasower Dorfstraße in Vetschau. Dort wartet sie am Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr mit Farben, Pinseln, Papier, Pappe und Anregungen. Auch wenn die Malerin selbst regelmäßig an Pleinairs teilnimmt, hält sie sich gern zurück und hilft als Kreativ- und Kunsttherapeutin anderen, das Glück des Kreativseins zu entdecken.

Ein echter Fan vom Tag des offenen Ateliers ist der Komptendorfer Künstler Eberhard Krüger. Aber er hat in Komptendorf, Kirchplatz 2, mit seinem Atelier und dem Kunstgarten auch ideale Bedingungen dafür geschaffen. Am Samstag ist er von 10 bis 20 Uhr für seine Gäste da, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Ihre Filzwerkstatt öffnet am Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr Katharina Boose. Zu finden ist sie im Schau-Handwerkshof, Erste Kolonie 4, in Burg im Spreewald.

In Lichterfeld an der F 60 in der Grubenstraße 22 hat Katrin Berndt ihr Atelier. Sie zeigt am Samstag von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr ihre Malereien und Plastiken. Sowohl in ihren Bildern als auch in ihren Plastiken widmet sie sich vor allem dem Menschen. Sie hält ihn im Sitzen und Liegen, im Rekeln und im Träumen fest.

Franziska und Martin Schubert wollen am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr ihre Keramik in Turnow, Spinnhäuser Straße 3, zeigen. Sie vollenden ihre Arbeiten in einer „Höllenfahrt“, wie sie den Holzbrand nennen. So entstehen sehr lange haltbare Becher, Kannen mit langen Tüllen und Schuberts komische Vögel.

In Teichland öffnen am Samstag und Sonntag, 11 bis 18 Uhr, Barbara und Dietmar Kraußer ihr Atelier „Bilderstall“, Muskauer Straße 5. Während sie als Bilderstall-Inhaberin malt, töpfert und mit Leder, Stoffen und Naturmaterialien arbeitet, beschäftigt sich der Denkmalpfleger Dietmar Kraußer in der Freizeit mit Grafik und Malerei. Auch originelle Ziegel, Kettenanhänger und Taschen finden die Besucher im „Bilderstall“.

Wolfgang Zakel in der Straße der Jugend 33 in Schorbus kann seinen Gästen sogar eine Naturführung anbieten, denn er wohnt am Schorbuser „Schnabelparadies“. Zakel malt und fotografiert und hält sein Atelier am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr offen.

Zudem warten am Wochenende mehrere Galerien auf Besucher. In Cottbus sind das die Galerie Ebert, Friedrich-Ebert-Straße 15, Samstag und Sonntag 12 bis 18 Uhr, die Galerie Fango, Amalienstraße 10, Samstag von 16 bis 20 und Sonntag von 12 bis 18 Uhr; die Galerie „Haus 23“, Marienstraße 23, Sonntag 18 bis 22 Uhr; das Artprojekt Cottbus, Spremberger Straße 1, Samstag und Sonntag 12 bis 18 Uhr; Chillout Lichtdesign, ebenfalls in der Spremberger Straße 1, Samstag 16 bis 22 Uhr und Sonntag 12 bis 18 Uhr. Im Spree-Neiße-Kreis sind die Kunstgalerie Mach-Werk, Frankfurter Straße 22, in Guben und die Kunsthalle in Burg, Raiffeisenstraße 8, geöffnet und lassen die Besucher auch selbst kreativ werden.

Lausitzer Rundschau vom 30.05.2014 /http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Ein-Ende-ohne-Abschiedstraenen;art1049,4618869

Ein Ende ohne Abschiedstränen

Cottbuser Artprojekt macht als Galerie für regionale Künstler und Kunsthandwerker weiter

Cottbus Mit einem Lächeln haben die Initiatoren des Förderprojektes in den Werkstatträumen der ehemaligen Brandenburgischen Kunstsammlungen in der Spremberger Straße das Vorhabensende gefeiert. Für Tränen sah Mitinitiatorin Claudia Simone Hamm beim „Happyending“ keinen Grund.

Ein Ende ohne Abschiedstränen
Die Galerie in der Sprem soll Laufkundschaft und Touristen mit regionaler Kunst bekannt machen. Foto: rur1

„Wir machen als Galerie weiter, in der jeweils drei bis fünf Künstler ausstellen. Dabei setzen wir auch auf Touristen als Kunden, die ein Erinnerungsstück an Cottbus suchen“, sagte Claudia Simone Hamm. „Hinzu sollen Bürger kommen, die einen Einstieg in Werke regionaler Künstler und Kunsthandwerker suchen oder sich nach einem schönen Stück umsehen. Die Arbeiten werden sich deshalb im unteren Preissegment bewegen und sollen keine Konkurrenz zur Produzentengalerie in der Friedrich-Ebert-Straße darstellen.“

Rund 40 Künstler, Kunsthandwerker und Kulturschaffende hatten sich an der durch EU-Mittel ermöglichten Arbeit des Artprojektes beteiligt. Dieses wirkte als Kreativtreff, als Informationszentrum und Ideenschmiede für Künstler und Kunsthandwerker. Parallel liefen ständig Ausstellungen und Workshops. Werke wurden verkauft. So entstand ein Netzwerk junger Kreativer. Viele derer, die sich in den vergangenen Monaten beteiligten, wollen weiter mitmachen. Denn sie konnten mit dem Projekt ihre Bekanntheit steigern, künstlerisch dazulernen, mehr Kontakte schaffen und die eine oder andere Arbeit verkaufen. In Zukunft sollen weniger Künstler gleichzeitig präsentiert werden. Diese sollen aber mit mehr Werken in der Galerie vertreten sein. Regelmäßig wird gewechselt. Durch die Aussteller wird es enge Kontakte zur Produzentengalerie geben. Die Zusammenarbeit mit der Galerie Fango soll ausgebaut und gemeinsame Veranstaltungen angeboten werden. Geöffnet wird am Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils von 15 bis 18 Uhr. Geplant sind auch Öffnungszeiten am Samstag. Dafür sind aber genügend Mitstreiter erforderlich. Alle arbeiten ehrenamtlich mit. Und die bisherigen Organisatoren brauchen wieder mehr Zeit für eigene Werke.

Das entstandene Netzwerk wurde im Frühjahr auch genutzt, um für Cottbus und Umgebung die Teilnahme am Tag der offenen Ateliers vorzubereiten und entsprechende Informationsmaterialien zu verbreiten. Das soll fortgeführt werden.

Mit einer Portion Risiko müssen die Beteiligten künftig leben lernen. „Die Stadt will das Haus verkaufen. In diesem Fall müssten wir wohl raus“, befürchtet Simone Claudia Hamm.

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